Unsere Herstellung

Warum schmeckt Ginnlich so außergewöhnlich?

Warum schmeckt Ginnlich so außer-gewöhnlich?

Uns bei Ginnlich eint die Überzeugung, dass weniger oftmals mehr ist. Deswegen legen wir bei der Auswahl und Verwendung unserer Zutaten höchsten Wert auf Qualität. Aus diesem Grund setzen wir für unseren Hamburg Dry Gin ausschließlich auf natürliche Rohstoffe und konzentrieren uns bei den verwendeten Zutaten auf das Wesentliche. Statt das Destillat mit Aromen zu überfrachten, legen wir bei unserer Rezeptur besonderen Wert auf klare Noten in Kombination mit ausgewählten Geschmacks-Akzenten. 

 

neun Botanicals

non chill

filtered

Insgesamt neun erlesene Botanicals zeichnen Ginnlich aus. Die Basis bildet dabei der würzig-vollmundige Charakter der Wacholderbeere. Ergänzt durch Aromen von Koriander, Angelikawurzel, Zimt sowie fruchtig-frischen Nuancen von Zitronenzeste und Orangenblüten. Im Zuge der Mazeration sind es vor allem duftender Lavendel, Rosmarin und Orangenzeste, die die sinnliche Raffinesse dieses Gins abrunden. 

Ginnlich ist ein sogenannter non chill-filtered Gin, er ist also nicht kältefiltriert. Das  hat den Vorteil, dass die Aromen geschont werden und dadurch die volle Intensität erhalten werden kann, um ein vollkommenes Geschmackserlebnis zu gewährleisten. 

Ginnlich ist aufgrund seines nicht kältefiltrierten Charakters ein echter Verwandlungskünstler, so kann es bei Verdünnung oder extremer Kühlung des Gins zu Trübungen kommen. Diese sind ganz natürlich  und entstehen aufgrund der ätherischen Öle in unseren verwendeten Botanicals, die zwar in Alkohol löslich sind, aber bei Verdünnung oder Kälte ausfallen und zu einer besonderen Färbung des Gins führen. Probier es einfach mal aus und lege eine Flasche Ginnlich für einige Stunden in dein Tiefkühlfach, die besondere Optik der eisgekühlten Flasche in Kombination mit der sich wandelnden Farbe des Gins wird dich faszinieren. Aber keine Sorge, geschmacklich bleibt dein Gin ein Genuss für alle Sinne, egal ob gekühlt oder nicht.

Unsere Zutaten

Mediterran

Lavendel

Jeder der schon einmal im Sommer die wunderschönen Lavendelfelder der Provence mit eigenen Augen gesehen hat, dürfte von ihrem Anblick und Geruch verzaubert worden sein. Auch in vielen anderen Mittelmeerregionen, wie Italien und Spanien ist der echte  Lavendel beheimatet.

Er komplementiert unsere mediterranen Zutaten und tritt mit seinem verführerischen blumigen Aroma zusammen mit Wacholder, Rosmarin und Orange in unserem Ginnlich geschmacklich in den Vordergrund.

 
Rosmarin

Rosmarin eignet sich nicht nur hervorragend um deinen GinTonic zu garnieren, sondern aufgrund seiner ätherischen Öle auch als wunderbar würziges und geschmackvolles Botanical für unseren Ginnlich. Das mediterrane Gewächs harmoniert besonders gut mit der charaktervollen Wacholderbeere und verleiht unserem Gin die nötige Würze, die bei dir Erinnerungen an deinen letzten Urlaub am Mittelmeer weckt.

Orange

Orangen verleihen unserem Gin seine Frische, balancieren die herben und herbalen Noten von Gewürzen und Kräutern aus und sorgen für das angenehm fruchtige Aroma unseres Ginnlich. Zusammen mit Zitronen, Rosmarin und Lavendel prägen sie den vollmundig-mediterranen Geschmack unseres Gins. Während die meisten Hersteller zur Aromatisierung lediglich die Schale der Orangen nutzen, setzen wir bei Ginnlich auf die ganze Frucht, wodurch ihr Aroma zusammen mit Wacholder, Rosmarin und Lavendel bei uns im Mittelpunkt steht.

Erlesen

Cassiazimt

Unser Cassiazimt besteht aus der Rinde der Zimtkassie und wird auch als Chinesischer Zimtbaum bezeichnet. Die Zimtstangen werden zusammen mit unseren anderen Botanicals für die Mazeration in Alkohol eingelegt, damit sie ihre besonderen Duftstoffe abgeben. Der Zimt sorgt in unserem Gin für einen feinherben und leicht scharfen Geschmack, gleichzeitig aber auch für eine natürliche süße. Diese Noten kommen in unserem Ginnlich allerdings eher unterschwellig zum Ausdruck, da wir unsere Zusammensetzung sehr fein abstimmen und andere Botanicals geschmacklich in den Vordergrund stellen.

Orangenblüten

Die Blüte des Orangenbaums ist für uns beinahe genauso interessant wie seine Frucht. Die großen, weißen Kelchblätter fassen dünne Staubblätter mit gelben Pollen ein. Diese umfassen wiederum den Blütenstempel. Ihr Geruch begeistert mit einer verführerischen Kombination aus Zitrusaromen und einer Vanillenote. Zudem verleihen sie unserem Ginnlich eine leichte honigartige Süße.

Angelikawurzel

Angelikawurzel, auch Engelwurz genannt, ergibt zusammen mit Wacholder und Koriander in unserem Ginnlich ein unschlagbares Team. Die Pflanze wächst überwiegend auf der Nordhalbkugel und ist u.a. auch in Deutschland beheimatet. Der lateinische Name der Engelwurzen ist Angelica, was den Begriff Angelikawurzel erklärt. Sie ist eine krautartige Pflanze, bei der die meisten ätherischen Öle im Wurzelstock zu finden sind. Das Rhizom und die Samenkörner beinhalten aber ebenfalls wertvolle ätherische Öle, die unserem Ginnlich seine feinherbe würzige Note verleihen.

Natürlich

Wacholder

Die Wacholderbeere ist eigentlich die Grundzutat eines jeden Gins, jedoch schmeckt man sie bei vielen Herstellern kaum noch heraus, weil sie häufig von künstlichen Aromen übertüncht wird. Nicht so bei Ginnlich, hier bildet sie die zentrale Grundlage für unser Mazerat. Ihre bittere Süße wird von herbaler Würze begleitet, was sie so besonders und aromatisch macht. Im Handel kann man sie zumeist nur getrocknet kaufen, doch bei der Herstellung unseres Ginnlich kommen sie im frischen Zustand zum Einsatz. Sie werden in Alkohol eingelegt, in dem sie dann mehrere Stunden mazerieren.

Zitrone

Zitrusnoten sind ein fester Bestandteil des vollmundig-mediterranen Charakters unseres Ginnlich. Neben Orangen sind es auch Zitronen, die unseren Gin so fruchtig und frisch machen. Ihre ätherischen Öle bringen nebenbei auch die besonderen Noten unserer anderen Botanicals hervorragend zur Geltung.

Koriander

Neben der Wacholderbeere gehört in einen vollmundigen Gin aus unserer Sicht auch Koriander. Von vielen geliebt und von manchen auch gehasst, ist frischer Koriander ein Kraut, das zumindest beim Essen die Gemüter spaltet. Das muss beim Gin aber nicht so sein. Hier verwenden wir Koriandersamen, die einen deutlich anderen Geschmack erzeugen. Zudem sei hier gesagt, dass Koriander bei uns nur als Nuance zum Einsatz kommt und überhaupt nicht aufdringlich wirkt. Die hellbraunen Körner, bei denen es sich um die Früchte des Krautes handelt, enthalten besonders viele ätherischen Öle und erzeugen in unserem Ginnlich, neben Zitronen und Orangenschalen den besonderen säuerlich fruchtigen Unterton.