So entsteht Ginnlich.
Reduziert auf das, was im Glas zählt.
Wir glauben nicht an laute Marken.
Wir glauben an Geschmack, der bleibt. Ginnlich entsteht nicht aus Zufall, sondern aus Entscheidungen. Aus Zeit. Und aus dem Willen, Dinge lieber richtig als schnell zu machen.
Wir destillieren nicht für Effekte, sondern für Tiefe.
Nicht, weil es romantisch klingt. Sondern weil man es im Glas merkt.
Handwerk ist kein Versprechen.
Es ist Arbeit.
Unsere Chargen sind klein – so klein, dass wir jeden Schritt kontrollieren können. Temperatur, Zeit und Zusammenspiel der Botanicals folgen keiner Vorlage, sondern unserer Erfahrung.
Wir arbeiten mit Kupferkesseln, echten Pflanzen und klaren Prozessen. Was reinkommt, muss etwas beitragen. Was nichts sagt, fliegt raus.
Unser Prinzip ist einfach: Wenige Zutaten, präzise eingesetzt. Geduld statt Tempo. Vielleicht nicht effizient – aber der einzige Weg zu der Qualität, die wir uns vorstellen.
Was reinkommt, muss
etwas beitragen.
Die Harmonie
Neun Botanicals. Ein Charakter.
Jede Zutat hat ihren Platz. Keine ist Zufall. Zusammen bilden sie das Aromaprofil, das Ginnlich unverwechselbar macht.
Hauptaromen
Lavendel, Rosmarin & Orangenzeste
Sinnliche Raffinesse durch duftende Kräuter und frische Zitrusnoten.
Zitrusaromen
Zitronenzeste & Orangenblüte
Spritzige Frische trifft auf sanfte Eleganz. Lebendige Leichtigkeit.
Gewürze
Koriander, Angelika & Cassia-Zimt
Wärme, Tiefe und eine dezent süß-würzige Note. Der feine Dreiklang.
Drei Schritte. Keiner davon ist schnell.
Mazeration
Hier beginnt der Charakter. Wacholder, Kräuter und Zitrusschalen ruhen im Alkohol, bis ihre ätherischen Öle vollständig gelöst sind. Wir geben dem Prozess die Zeit, die er braucht, damit die Aromen ihre volle Struktur entwickeln.
Destillation
Wir destillieren langsam und trennen Vorlauf sowie Nachlauf strikt ab, um nur das reine Herzstück zu bewahren.
Für die feineren Noten nutzen wir die Vapor-Infusion: Empfindliche Botanicals liegen im Geistkorb und werden vom aufsteigenden Alkohol sanft durchströmt, statt ausgekocht zu werden. So bleiben Frische und Kopfnoten erhalten.
Ruhe & Abfüllung
Nach dem Brand lassen wir dem Destillat Zeit, damit sich die Aromen setzen und Kanten weich werden. Bei der Abfüllung verzichten wir bewusst auf Kältefiltration. Was andere aus optischen Gründen herausfiltern, lassen wir drin: ätherische Öle, Textur und Tiefe.
Wenn dein Gin auf Eis leicht trüb wird, ist das kein Fehler. Das ist Substanz.
Jedes Produkt folgt seiner eigenen Logik.
Nicht jeder Geschmack verträgt dieselbe Hitze. Manche Botanicals verlangen Feuer, andere Zurückhaltung. Deshalb passen wir Temperaturkurve und Dauer präzise an den Charakter des jeweiligen Destillats an.
Ein Beispiel ist unser Hibiskus Aperitif. Er verlangt Fingerspitzengefühl, um die Spannung zwischen floraler Hibiskusblüte, salziger Pomeranze und pikantem roten Pfeffer zu halten. Würden wir hier stur nach Standard verfahren, ginge die feine Schärfe verloren. Wir behandeln ihn mit derselben Präzision wie unseren Gin – nur in einem eigenen Takt.
Der Geschmack bleibt.
Der Rausch geht.
Unser alkoholfreies Produkt folgt demselben handwerklichen Ansatz wie unsere klassischen Destillate: volle Mazeration, echte Komplexität.
Erst danach entziehen wir den Alkohol im Vakuum bei niedriger Temperatur. So schützen wir die empfindlichen Aromen, die sonst verkochen würden.
Der Geschmack bleibt. Der Rausch geht.
Weil man Handwerk
schmecken sollte.
Weil wir keine Lust auf dekorative Spirituosen haben. Weil wir finden, dass man Handwerk schmecken sollte – ohne künstliche Aromen, ohne Zuckerfarbe, ohne Tricks.
Nur Botanicals. Kupfer. Zeit.
Wir bauen keine Geschichten.
Wir bauen Geschmack.
Ginnlich ist pures Gefühl – gebaut aus Botanicals, Kupfer und Zeit.
Zum Shop →Hamburg, Eimsbüttel